Weidetiere oder Wölfe


Am Donnerstag, den 6. Juni, von 12 bis 15 Uhr findet in Bad Dürkheim auf dem Schlossplatz 4 eine Demonstration bei der Umweltministerkonferenz statt.


Als FDS UG möchten wir Euch auf eine wichtige und dringende Veranstaltung aufmerksam machen: Am Donnerstag, den 6. Juni, von 12 bis 15 Uhr findet in Bad Dürkheim auf dem Schlossplatz 4 eine friedliche Demonstration bei der Umweltministerkonferenz statt.

 

Diese Demo richtet sich gegen die aktuelle Wolfspolitik, die das Leben vieler Weidetierhalter ernsthaft bedroht. Seit der Jahrtausendwende ist die Zahl der Wölfe in Deutschland dramatisch auf drei Tausend angestiegen, was viele Existenzen aufs Spiel setzt.

 

Diese Situation betrifft uns alle und wir dürfen nicht nur auf Social Media schimpfen – wir müssen sichtbar werden!

 

Wir versammeln uns um 11:30 Uhr, damit wir von den Medien und

der Öffentlichkeit wahrgenommen werden.

Lasst uns gemeinsam ein starkes Zeichen setzen und unseren Unmut deutlich machen.

Nur zusammen können wir etwas bewirken!

 
Eure Unterstützung ist entscheidend!

 


Wir rufen alle Landwirte, Weidetierhalter, Jäger und die gesamte Bevölkerung dazu auf, sich uns anzuschließen.Bitte kommt zahlreich, bringt eure Freunde und Familien mit und zeigt eure Solidarität.


Anmeldung für die Demo bei der Umweltministerkonferenz in Bad Dürkheim


Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.


Mehr Info im Interview!



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Sehr geehrte Damen und Herren,

 

hiermit möchte ich Ihnen aufzeigen wo die Probleme mit Wölfen und der Weidetierhaltung (Schafhaltung) bestehen.

 

Jeder Wolfsriss wird entschädigt, so sollte das sein. Nur ist diese Entschädigung freiwillig.

 

Da gibt es ein totes Tier oder mehr Tiere, der Wolfsbeauftragte stellt dann den Wolfsriss fest, und die Tiere werden ersetzt. So stellt sich die Sachlage für den unbedarften Betrachter dar. Für den Betroffenen sieht das Ganze jedoch ganz anders aus.

 

Folgeschäden sind manchmal wesentlich höher wie unmittelbar sichtbare Schäden, Folgekosten sind oft sehr schwer zu beziffern, und extrem schwer nachzuweisen.

 

Nach einem Wolfsübergriff ist die Herde hinterher mehr oder weniger lange traumatisiert. Bei jeder Kleinigkeit erschrecken sie und haben panische Angst.

In der darauffolgenden Zeit kann es passieren, dass sie des Nachts öfters ausbrechen, weil sie bei jedem Geräusch denken, jetzt kommen die Wölfe wieder und in Panik geraten. Wie lässt sich das nachweisen? Werden die Schäden dann auch ersetzt? Wie das, wenn Sie auf fremde Flächen laufen, wer bezahlt den Schaden? Wie ist das, wenn sie dabei nachts auf eine Straße oder Bahnstrecke gelangen? Werden dabei nicht auch Menschenleben gefährdet?

 

Tagsüber beim Hüten, erschrecken sie, laufen unruhig hin und her, sind immer auf der Hut. Sind säugende Mutterschafe dabei, lässt die Milchleistung nach, die Lämmer sind weniger gut versorgt, wachsen langsamer und sind krankheitsanfälliger. Das sieht man oft erst Wochen später. Wird das dann noch anerkannt? Wie lässt sich das beziffern?

 

Einfacher ist das bei größeren Lämmern, wenn die Tageszunahmen fehlen. Wenn z.B. 200 Lämmer 100 Gramm weniger Tageszunahmen haben, sind das nach drei Wochen 400 Kilogramm, die fehlen. Bei 2.50 € das Kilogramm ist man schnell mal bei 1000.-€.

 

Sehr schlecht nachzuweisen ist auch, wenn die Mutterschafe als Folge von Stress in der Frühträchtigkeit verwerfen, oder erst gar nicht in die Brunst kommen. Wie werden 100 nicht geborene Lämmer entschädigt?  Die Unkosten und die Arbeitszeit für das Mutterschaf sind ja trotzdem da. Ein Mutterschaf ein Jahr lang zu halten kostet mindestens 80.-€.

 

Fachgerechte Schutzzäune gegen Wölfe gibt es in Deutschland nur in Wolfsgehegen. Derartige Einzäunungen will niemand in der Landschaft haben und die Gesellschaft will sie auch nicht finanzieren. Es gibt Gegenden, in denen Einzäunungen gar nicht möglich sind wie im Gebirge und an Deichen. Das Freimähen, der untersten stromführenden Litze feststehenden Zäunen muss in der Vegetationszeit alle 7-10 Tage erfolgen.

 

Die großflächige Umzäunung offener Weidegebiete, wie z.B. die Marschen mit Draht- und Litzenzäunen jenseits der 1,00 m ist für die geschützte Vogelwelt, den Tourismus und die Wildtiere nicht verträglich. Flexizäune, die sich in der Hütehaltung bislang bewährt haben, sind nicht flächendeckend in Höhen von 1,20 einsetzbar: Stürme, Schnee rütteln in wenigen Minuten die Trittpfosten aus dem Boden. Außerdem hat Wolfsfell hat je nach Länge und dichte Strom isolierende Eigenschaften.

 

Eine andere Möglichkeit der Vorsorge sind die Herdenschutzhunde.

 

Aber Herdenschutzhunde, sie sind wie fremde Wesen. Sie reagieren auch ganz anders. Tiere, die Wölfe abwehren, müssen auch selbständige Entscheidungen treffen, sie haben nicht den üblichen Gehorsam eines Haus- oder Hütehundes. Kann mich dann auf der Weide dann noch jemand besuchen, oder wird er gleich vom Schutzhund angegriffen? Wird Nachbars Haushund als Vorspeise verzehrt, wenn er mal zu nahekommt, und übrig bleibt dann nur noch sein Halsband? 

 

Wie ist das mit der Integration „neuer“ Schafe in die Herde? Also Schafe, die gelammt haben und jetzt mit den neuen Lämmern zur Herde sollen, oder einfach nur die Böcke zur Deckzeit. Wie aufwändig ist das, bis der Herdenschutzhund sie als Freunde akzeptiert?

 

Und die Kosten? Ein Herdenschutzhund kostet ca. 2500.-€ im Jahr mit Unterhalt, Versicherung und Tierarzt.

 

Diese Hirtenhunde, gezüchtet in den Pyrenäen und den Karpaten haben auch ganz andere Vorstellungen von ihrem Revier, das es zu verteidigen gibt. Was in abgelegenen Regionen gut funktioniert, kann nicht ohne weiteres auf das klein strukturierte, dicht besiedelte Deutschland übertragen werden. Tagsüber könnte ich die Hunde dann auf keinen Fall zum Hüten mitnehmen. Auch die nächste Straße und den nächsten Jogger würde er in sein Revier miteinbeziehen, mit den entsprechenden Folgen.

 

Die EU gibt viel Geld aus zur Förderung des Tourismus im ländlichen Raum. Der Tourismus hier in Deutschland wirbt nicht mit einer Biogasanlage in riesigen Maisfeldern, sondern mit einer Schafherde in einer intakten Landschaft. Die schönsten, abwechslungsreichsten und artenreichsten Landschaften werden durch Schafherden gepflegt. Will man Schafe und Ziegen langfristig flächendeckend erhalten, müssen sie besonders geschützt werden, sonst kann man sie in Zukunft nur noch auf wenigen exponierten Standorten oder im Zoo sehen.

 

Oder müssen sie erst aussterben, dass man sie mit großem Aufwand wieder ansiedelt und sie zu den am bestgeschützten Arten zählen dürfen? Eine Koexistenz zwischen Wolf und Weidetierhaltung könne in der Kulturlandschaft in Deutschland nur funktionieren, wenn die Bestände des Wolfes reguliert und seiner unbeschränkten Ausbreitung in Deutschland Grenzen gesetzt werden.

 


Der Europäische / Eurasische Grauwolf


Der Europäische / Eurasische Grauwolf

 

Der europäische Grauwolf Canis lupus lupus gehört zur Familie der hundeartigen und gilt als Stammvater des Haushundes (Canis lupus familiaris). Als Fleischfresser (Carnivore) ist er ein Raubtier, politisch korrekt wird er gerne „Beutegreifer“ genannt. Der Fachbegriff lautet „Prädator“. In diesem Fall „Spitzenprädator“, da in der Nahrungspyramide kein Tier über ihm steht. Wölfe gelten als die erfolgreichsten Großraubtiere der Welt, weil sie in enger Abstimmung im Team mit den anderen Rudelmitgliedern auf Beutefang gehen. Bären und die meisten Großkatzen sind hingegen Einzelgänger/-jäger.

 

Verbreitet war er früher über die gesamte Nordhalbkugel der Erde und wurde dann wegen der enormen Schäden an Viehbeständen auf ein Drittel seiner ursprünglichen Verbreitung zurückgedrängt. Die Berner Konvention stufte ihn  in den 1970er Jahren als gefährdet ein, wogegen die Weltnaturschutzunion IUCN schon 2002 seinen Status mit derzeit deutlich mehr als  18.000 Tieren in den EU Mitgliedsstaaten als nicht mehr gefährdet („least concern“) definierte. Inzwischen hat sich der Bestand wahrscheinlich mehr als verdoppelt, ohne den europäischen Teil Russlands, Weißrusslands und die Ukraine mit einzubeziehen. Der Genaustausch in diesen Ländern reicht sowohl westwärts nach Polen und in das Baltikum als auch ostwärts bis in den asiatischen Teil Russlands -bis Wladiwostok.

 

Wölfe leben gesellig in Rudeln in festen Revieren. Ein Rudel besteht aus einem Elternpaar, den diesjährigen, etwa 4-8 Welpen und den letztjährigen Jungwölfen. Dadurch kann ein Rudel, je nach Jahreszeit mehr als 10 Mitglieder haben.

 

Mit Eintritt der Geschlechtsreife im Alter von 11-22 Monaten wandern die Jungwölfe nach und nach ab. Dabei legen sie bis zu ca. 70 km pro Tag zurück. Sie suchen sich ein neues Revier - und einen Sexualpartner, mit dem sie ein neues Rudel gründen können. Die Reviergröße wird nach Auffassung einiger Wissenschaftler von der Verfügbarkeit der Beutetiere  bestimmt und beträgt bei unseren heutigen Wölfen ca. 100-150 km². Auffällig ist, dass laut historischen Quellen der ursprüngliche Wolf mit 600-2000 km² wesentlich größere Reviere besetzt.

 

Bei ihren Ernährungsgewohnheiten sind die Wölfe wenig wählerisch. Zwar bevorzugen sie  Schalenwild wie Rehe, Hirsche oder Wildschweinen dennoch als Nahrungsopportunist fressen sie  auch andere Säugetiere, Aas oder durchsuchen Müllkippen nach Verwertbarem. Sie nehmen sich die Nahrung, die für sie.am leichtesten verfügbar ist. So stehen auch Weidetiere wie Schafe, Ziegen, Rinder, Pferde und Gatterwild auf ihrem Speiseplan, häufig die wenig achtsamen Jungtiere (Lämmer, Kälber). Erwachsene Wölfe fressen etwa 3-4 kg Fleisch am Tag und können sogar 10 kg auf einmal aufnehmen. Das mag eine Vorstellung davon geben, wie groß der Fleischbedarf eines ganzen Rudels ist.

 

Zahlen, Daten, Fakten…

 

Für Irritationen sorgt immer wieder das Ergebnis einer viel zitierten Studie aus der Lausitz. Dort wurde Wolfslosung mikroskopisch auf seine Bestandteile untersucht. Dabei wurde abgeleitet, dass nur ca. 1% der aufgenommenen Wolfsnahrung aus Weidetieren besteht. Leider liefert die Angabe von Zahlen, womöglich bis auf die Kommastelle genau, häufig den Anschein von hoher Präzision - und hält uns davon ab, nach den Randbedingungen zu fragen, unter denen das Ergebnis zustande gekommen ist. So auch hier: Zum einen ist zu bedenken, dass der Schwerpunkt der Studie in der frühen Wiederbesiedlung liegt. Die Wolfsreviere liegen in Sachsen meistens auf Truppenübungsplätzen oder Braunkohletagebaugebieten. Dort leben keine Weidetiere. Zum anderen vernachlässigt die Kotuntersuchung das von Tierhaltern gefürchtete „Surplus-Killing“, also das Töten im Übermaß, wobei nur ein kleiner Teil der Opfer gefressen wird. Ähnlich dem Fuchs im Hühnerstall, kommt es immer wieder vor, dass bei einem einzigen Wolfsangriff fünf, zehn oder gar 50 Weidetiere angefallen und getötet oder verletzt werden und nur eines davon angefressen wird. In freier Natur kann der größte Teil der Herde fliehen. Aber auf unseren hoch umzäunten Weiden wird ihnen hier ausgerechnet das, was als Schutz für unsere Tiere gedacht war zum Verhängnis. Solche Effekte werden beim Heranziehen von Kotuntersuchungen nicht berücksichtigt, sind aber für die Beurteilung des Ausmaßes an Schäden von größter Bedeutung. Aus anderen Ländern (Spanien, Portugal) weiß man, dort wo der Wildbestand von Natur aus nicht groß ist, Tiere wie Schafe, Ziegen, Rinder und besonders Kleinpferde mehr als 70 % des Beutespektrums ausmachen.

 

Herausforderungen für die Weidetierhalter

 

Die enorme Lernfähigkeit von Wölfen stellt uns Tierhalter vor gewaltige Herausforderungen. Nach fast 20 Jahren Wolf in Deutschland wissen wir, dass effektiver Herdenschutz weder bei uns noch in Nachbarländern funktioniert. Möglich ist es in den Ländern, wo 24 stündige Bewachung (mit einem Gewehr) mit „billigen“ Arbeitskräften und 5-10 Herdenschutzhunden betrieben wird. Zaunbauempfehlungen mit 90 cm Höhe (die Rückenhöhe von Wölfen beträgt 60-90 cm) sind ad absurdum geführt. In Niedersachsen gelten in einigen Gebieten  jetzt 1,40 m Zaunhöhe. Das heißt: Elektro-Knotengitterzäune oder mehrreihige Litzen und möglichst noch ein Untergrabeschutz vor dem Zaun. Versuchsreihen im Wolfscenter Dörverden haben bewiesen, dass Wolfshaare stromisolierende Eigenschaften haben, das heißt der Stromschlag wird so gut wie gar nicht wahrgenommen, insbesondere wenn Futter im Fokus steht. Wölfe sind schlau, uns immer einen Schritt voraus. Inzwischen werden selbst über Zäune gespannte Flatterbänder überwunden, welche als das Non-plus-Ultra galten. Die Wölfe entwickeln neue Techniken, um selbst erwachsene Rinder (400-650 kg Lebendgewicht) zu überwältigen. Im Raum Cuxhaven treiben sie diese in einen Graben oder auf eine moorige Fläche, wo die Rinder erschöpft stecken bleiben und bei lebendigem Leibe gefressen werden.

 

Tiere verweigern nach einem Angriff das Fressen. Sie sind traumatisiert und sie trauern auch, um ihre Jungtiere oder Weidegenossen. Auch Tiere pflegen Freundschaften. Manche Tiere verlieren ihre Föten in Folge eines Angriffs. Das beides ist für uns Tierhalter neben dem finanziellen Verlust, eine besonders schwere Belastung, denn jeder hat eine emotionale Bindung zu seinen Tieren und ist für ihr Wohl verantwortlich. Sie so schwer leiden zu sehen, mit tiefen Fleischwunden, ist unerträglich. Die Praxis mit fast 20 Jahren Wolf zeigt deutlich, dass es neben toten auch sehr viele verletzte Tiere gibt, und ein Kehlbiss bedeutet keineswegs einen sekundenschnellen Tod, wie es das Tierschutzgesetz bei der Schlachtung von Tieren vorschreibt.

 

Als weitere Schutzmaßnahmen werden Herdenschutzesel und –hunde empfohlen. Aber auch diese erweisen sich zum Teil als stumpfes Schwert oder fallen selbst den Wölfen zum Opfer. Zudem sind weder umfassende Zaunbaumaßnahmen mit 2 m Höhe als Festzaun  noch die Haltung aggressiver Hunderassen überall erlaubt oder sinnvoll. Zudem ist das verbellen der Herdenschutzhunde in Siedlungsbereichen über kurz oder lang ein Problem. Menschen verklagen Kuhhalter, weil Kuhglocken in der Nacht erklingen und die Nachtruhe stören oder sie verklagen den Nachbarn, dessen Hahn früh morgens die Nacht zum Tag erweckt. Herdenschutzhunde sind für Truppenübungsplätze und entlegene Naturschutzgebiete sicherlich eine gute Ergänzung, in der breiten Fläche ganz sicher nicht.

 

Die Schafhalter sind Idealisten, sonst hätten sie nach den großen Krisen wie Tschernobyl, dem Preisverfall nach der Wiedervereinigung oder nach BSE/Scrapie Krise längst aufgegeben. Die arbeitswirtschaftliche Belastung mit 365 Tagen – ohne Urlaub und 8-10  Stunden täglich – bei einem Stundenlohn im Bereich des Mindestlohnes - ist auch ohne den Wolf erreicht. Viele Schafbetriebe sind in der 4. Generation Schäfer, haben den Beruf gelernt, bilden Lehrlinge aus und haben sich weiterentwickelt. Betriebswirtschaftlich stellen vereinzelte Wolfsangriffe den Schafhalter nicht vor die Existenzfrage. Das Problem ist die nach oben offene Spirale des Herdenschutzes die körperlich und zeitlich nicht gewährleistet werden kann und die Angst, dass die Schafe nachts auf Straßen, Autobahnen oder Bahngleise getrieben werden und andere Menschen zu Schaden kommen könnten. Hinzu kommt das staatlich auferlegte Wettrüsten: Das Tierschutzgesetz besagt, man müsse die Schafe effektiv vor Beutegreifern schützen. Wer das nicht macht, kann mit empfindlichen Cross Compliance Sanktionen belegt und zusätzlich mit Bußgeldern und / oder Strafanzeigen abgestraft werden. Niemand möchte den Eintrag einer Vorstrafe in einem Führungszeugnis riskieren.

 

Alles wirklich „reine“ Wölfe?

 

Den Artenschützern geht es darum, den unverfälschten Canis lupus lupus zu einer stärkeren Verbreitung zu verhelfen. Aber die Gerüchte um „Mischlingswölfe“ mit anderen Wolfsunterarten oder Hunden reißen nicht ab. Foto- und Filmhinweise gibt es reichlich. In Frankreich und der Schweiz gibt es erste Belege dafür. Eine kraniologische (Schädel-) Untersuchung durch Wissenschaftler der sächsischen Wolfsschädelsammlung kam jüngst zu dem Ergebnis das es sich um Hybriden handelt genauso wie einige internationale Wolfswissenschaftler. Auch genetische Untersuchungen eines Hamburger Forensik-Genlabors fanden hohe Hundeanteile in den untersuchten Proben. Eine unabhängige Untersuchung internationaler Wolfswissenschaftler ist längst überfällig, bevor wir die Weidetierhaltung aufgeben und noch mehr Leid von Tieren in Kauf nehmen müssen.

 

Fazit

 

Stellt man den immensen Aufwand hinsichtlich Arbeitseinsatz, Kosten und emotionaler Belastung der Weidetierhalter sowie die Einschränkung der Bürger bei ihren Outdoor-Aktivitäten dem Gewinn für den Artenschutz gegenüber, so kommt unweigerlich die Frage nach der Verhältnismäßigkeit auf. Das alles für eine Art die europaweit in ihrem Bestand keinesfalls mehr gefährdet ist. Wir hingegen sagen: Es darf nicht passieren, dass Weidetierhaltung, nicht mehr möglich ist und ganze Landstriche sowohl ökonomisch als auch ökologisch wertlos gemacht werden.

Sehr geehrte Damen und Herrn,

 

uns wurde mehrfach der Hinweis geben, dass es Schwierigkeit gibt bei der Abstimmung gibt, sollten Sie diese auch haben. Dann senden Sie uns bitte eine Mail mit Namen und Adresse an schafwende@gmail.com .

 

Wir wissen leider nicht, warum das bei Ihnen nicht funktioniert. Wir bitten Sie die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

Vielen Dank für ihr Verständnis.

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