Demo am 16.12.19


Sehr geehrte Damen und Herren,

zum Auftakt der Plenarwoche möchten wir mit dem Aktionsbündnis aktives Wolfsmanagement am 16. Dezember von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr vor dem niedersächsischen Landtag für eine Wende in der bisherigen Wolfspolitik demonstrieren. Unter dem Motto "Weidetiere retten - Schutzjagd jetzt!" möchten wir die Landesvertreter im Parlament aufrütteln, sich für einen einen aktiven Schutz der Weidetiere durch Bejagung übergriffiger Rudel in den akuten "Riss-Hot-Spots" Niedersachsens (aktuell Celle, Nienburg, Emsland, Amt Neuhaus) einzusetzen. Wir wollen die Aktion nutzen, unsere Forderungen in Form einer Petition medienwirksam an Vertreter des Landtags und an Umweltminister Olaf Lies zu übergeben. Dazu sind Vertreter der Presse eingeladen.
Ich bitte darum, die Aktion in Ihre Verbände zu kommunizieren und zahlreich daran teilzunehmen. Wir werden einige Schilder/Banner mitbringen, was Sie noch von vergangenen Kundgebungen haben, können Sie natürlich auch gerne mitbringen.


„Fakten über Wölfe“


Echte Fakten über Wölfe“ widmet sich der Rückkehr des Wolfes nach Deutschland, die – von Medien und der öffentlichen Meinung begrüßt und verklärt – die Weidetierhalter und Landbevölkerung vor immer größere Probleme stellt.

 

Kurz vor der Jahrtausendwende kehrte der Wolf jedoch nach Deutschland zurück – allerdings unter neuen Prämissen. Wölfe stehen nun unter Naturschutz und genießen als „besonders geschützte Art“ sogar den höchsten Schutzstatus nach dem Bundesnaturschutzgesetz. Wer Wölfe abwehrt und dabei verletzt oder tötet, dem drohen hohe Geldbußen oder bis zu fünf Jahren Freiheitsentzug.

 

Seit 1998 das erste Wolfsexemplar in der Lausitz gesichtet wurde, hat sich ihre Zahl rasant vermehrt. Auf über tausend Wölfe ist der Wolfsbestand inzwischen angewachsen, der vor allem in Ost- und Norddeutschland „zuhause“ ist. Mit weitreichenden und teils dramatischen Folgen für die Menschen, die im ländlichen Raum leben. Betroffen sind insbesondere Weidetierhalter, die einen wichtigen Beitrag zur Pflege der Kulturlandschaften leisten: Sie erleiden herbe wirtschaftliche Verluste.

 

Tierschützer und politisch Verantwortliche verweisen gern darauf, dass der Wolf scheu sei und keine Gefahr darstelle. Weidetierhalter und die Landbevölkerung machen andere Erfahrungen: „Wölfe sind nicht scheu. Sie kommen bei Tag und bei Nacht – das ist traurige Realität“

 

„Selbst in Gegenwart von Schutzhunden greifen Wölfe an. Noch beunruhigender ist, dass die Anwesenheit von Menschen sie nicht mehr abschreckt. Wölfe haben ‚gelernt‘, dass sie privilegiert sind und ihre Attacken folgenlos bleiben.“

 

Mit ihrer tiefgründigen und facettenreichen Dokumentation „Echte Fakten über Wölfe“ hat sich die FDS UG zum Ziel gesetzt, für Aufklärung zu sorgen: Der Verklärung setzen sie „erlebte“ Fakten entgegen – und die Einschätzung von Wolfsexperten.





Für Irritationen sorgt immer wieder das Ergebnis einer viel zitierten Studie aus der Lausitz. Dort wurde Wolfslosung mikroskopisch auf seine Bestandteile untersucht. Dabei wurde abgeleitet, dass nur ca. 1% der aufgenommenen Wolfsnahrung aus Weidetieren besteht. Leider liefert die Angabe von Zahlen, womöglich bis auf die Kommastelle genau, häufig den Anschein von hoher Präzision - und hält uns davon ab, nach den Randbedingungen zu fragen, unter denen das Ergebnis zustande gekommen ist. So auch hier: Zum einen ist zu bedenken, dass der Schwerpunkt der Studie in der frühen Wiederbesiedlung liegt. Die Wolfsreviere liegen in Sachsen meistens auf Truppenübungsplätzen oder Braunkohletagebaugebieten. Dort leben keine Weidetiere. Zum anderen vernachlässigt die Kotuntersuchung das von Tierhaltern gefürchtete „Surplus-Killing“, also das Töten im Übermaß, wobei nur ein kleiner Teil der Opfer gefressen wird. Ähnlich dem Fuchs im Hühnerstall, kommt es immer wieder vor, dass bei einem einzigen Wolfsangriff fünf, zehn oder gar 50 Weidetiere angefallen und getötet oder verletzt werden und nur eines davon angefressen wird. In freier Natur kann der größte Teil der Herde fliehen. Aber auf unseren hoch umzäunten Weiden wird ihnen hier ausgerechnet das, was als Schutz für unsere Tiere gedacht war zum Verhängnis. Solche Effekte werden beim Heranziehen von Kotuntersuchungen nicht berücksichtigt, sind aber für die Beurteilung des Ausmaßes an Schäden von größter Bedeutung. Aus anderen Ländern (Spanien, Portugal) weiß man, dort wo der Wildbestand von Natur aus nicht groß ist, Tiere wie Schafe, Ziegen, Rinder und besonders Kleinpferde mehr als 70 % des Beutespektrums ausmachen.

 


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Helfen?


Viele Weidetierhalter sind naturliebende Idealisten! Mit Wölfen kann ein solches Engagement schnell zu Ende sein. Wir brauchen ihre Hilfe! Auf www.wir-lieben-schafe.com können sie helfen!