Weidetierhaltung vor dem aus?


Umweltminister Olaf Lies ablösen!

 

Wir brauchen die Weidetiere in Niedersachsen.

 
Dieser Umweltminister sorgt dafür, dass die Weidetierhaltung durch seine Politik zum Ausstreben verdammt wird. Das Beste wäre es, dieser Minister würde gehen, denn er wird die Lage nicht in den Griff bekommen, allein durch das, was er grade den Weidetierhaltern abverlangt, sorgt er nur für schlaflose Nächte.

 

Wir brauchen die Weidetierhaltung Sie ist die Grundlage für den Lebensunterhalt der Berufsschäfer und um auch in Zukunft die besonderen Leistungen in der Landschafts- und Deichpflege und beim Erosionsschutz sicherstellen zu können. Damit die Vielfalt unserer Kulturlandschaft erhalten bleibt, brauchen wir die Weidetiere – und zwar lebendig.

 

Gerade die Weidetiere in ihrer Vielfalt fördern und schützen die Biodiversität auf besonders nachhaltige Weise. Die Gesellschaft ist gefordert, diesen Artenschutz im Ganzen zu unterstützen. Zu den bedrohten Arten zählen nicht die Wölfe, aber so manche Schafrasse, und nicht zuletzt die Vielfalt an Pflanzen und Tieren in den speziellen Naturräumen, die durch unsere Schafe erhalten werden.

 

Die Landbevölkerung und die Weidetierhalter wollen ernst genommen werden!

 

Die Weidetierhalter in Deutschland sind an ihre Grenzen gelangt.

 

Unsere Existenzen sind stark gefährdet.

 

Weidetierhaltung sichert Artenvielfalt!

 

Weidetierhaltung betreibt Natur- und Küstenschutz!

 

Doch was vor ein paar Jahren noch eine Selbstverständlichkeit war, ist inzwischen zu einem Risiko geworden: Aufgrund stetig steigender Übergriffe von Wölfen auf Weidetiere, steht für viele Landwirte die Form der Weidetierhaltung vor dem Aus.


Bundesrat unterstützt Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes zum Wolf und möchte die Wiedereinführung der Weidetierprämie für Schafe. Die Für die Schafhaltung UG (FDS UG) sieht keine Verbesserung beim Bundesnaturschutzgesetz, begrüßt jedoch Vorstoß
zur Weidetierprämie!

 

Winsen (Luhe), 29. Juni 2019. Der FDS (UG) liegt eine Stellungnahme zum Entwurf eines zweiten Gesetzes zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes von der Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht e.V. vor. Das Ergebnis liefert keine Verbesserungen für Schäfer und Weidetierhalter die Weidetierhaltung wird dem Wolf geopfert.

 

„Der aktuelle Entwurf hält einer rechtlichen Überprüfung an den Vorgaben des Europäischen Rechts und des Tierschutzrechts nicht stand. Darüber hinaus kann mit ihm eine Erleichterung der Verwaltungspraxis nicht erreicht werden. Es wird zwar eine Grundlage für einen erweiterten Abschuss geschaffen, die dafür erforderlichen Nachweise und Begründungen erfordern jedoch einen erheblichen Verwaltungsaufwand und sind zum Teil auch nur schwer zu erbringen. In hohem Maße bedenklich ist, dass die Bundesrepublik Deutschland in Zeiten eines dramatischen Artensterbens (Uno-Bericht vom 06.05.2019) durch die Gesetzesänderung die Tötung streng geschützter Tiere erleichtern würde (so die Bundesregierung auf ihrer Webseite), frei nach dem bewährten Motto: Artenschutz Ja, aber nicht bei uns.“ Ergebnis Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht e.V.

 

Als äußerst positiv bezeichnen die FDS UG den mehrheitlichen Beschluss des Bundesrates vom 28. Juni 2019 zu den Thema Weidetierprämie für Schafe und Ziegen in Höhe von 30 Euro.

 

Eine Rückkehr mit dramatischen Folgen


Die Weidetierhalter bangen um ihre Existenz, denn mit der unkontrollierten Vermehrung der Wölfe kommt es zu immer gravierenderen Schäden an den Weidetierbeständen. Die Politik reagiert darauf mit halbherzigen Maßnahmen, wie etwa der Wolfsentnahme bei "nur" ernsten (anstatt vorher: erheblichen) Schäden - oder gar aberwitzigen Ideen und Vorschlägen, nämlich die Fütterung von Wölfen zu untersagen. Die Weidetierhalter fordern die Politik auf, endlich ein Wolfsmanagement einzuführen, dem ein Raumplanungskonzept zugrunde liegt. Dies ist absolut unumgänglich, um das Überleben der Schaf- und Weidetierwirtschaft zu sichern.

Die Rückkehr der Wölfe hat weitreichende und teils dramatische Folgen für die Menschen, die im ländlichen Raum leben. Betroffen sind insbesondere Weidetierhalter, die einen wichtigen Beitrag zur Pflege der Kulturlandschaften leisten: Sie erleiden herbe wirtschaftliche Verluste – und viele bangen sogar um ihre Existenz. Hinzu kommt eine Gefährdung des Menschen, da der Wolf – entgegen den Beteuerungen von Tierschützern und politisch Verantwortlichen – keineswegs scheu ist.

Eine Demokratie lebt davon, sich mit den Standpunkten der Gegenseite auseinanderzusetzen. Mit ihrem DVD-Video-Lehrfilm „Echte Fakten über Wölfe“ leisten Schäfer und Weidetierhalter einen wichtigen Beitrag zur Debattenkultur. Denn der Verklärung der Wölfe in der öffentlichen Meinung setzen sie ihre eigenen bitteren Erfahrungen entgegen – und lassen darüber hinaus renommierte Wissenschaftler zu Wort kommen. Die Film-DVD ist erhältlich und kann direkt bei der FDS UG bestellt werden Postanschrift: FDS UG Repmoor 14 21423 Winsen/Luhe OT. Borstel, per Telefon 04171-604152 oder Fax 04171-604153 oder per Internet:
http://www.weidetierhaltung-wolf.de/shop


Außerdem über den Buchhandel unter der ISBN: 978-3-9819509-2-2.
Die DVD kostet 10,80 Euro plus Versand.

Mit ihrer tiefgründigen und facettenreichen Dokumentation „Echte Fakten über Wölfe“ hat sich die Förderverein der Deutschen Schafhaltung UG (FDS UG) zum Ziel gesetzt, für Aufklärung zu sorgen: Der Verklärung setzt sie „erlebte“ Fakten entgegen – und die Einschätzung von Wolfsexperten. DVD –Video, Stereo, Format 16:9, PAL, Länge 25 Minuten. ISBN: 978-3-9819509-2-2.

Naturschützer opfern Weidetierhaltung für die Wölfe



Täuschungsmanöver von Schulze zum Abschuss von Wölfen!

„Verantwortungslos“: Weidetierhalter entsetzt über Wolfs-Possenspiel in der Bundesregierung

 

Winsen, 21.05.2019. Die Wolfsschäden nehmen immer gravierendere Ausmaße an, hunderte Weidetierbetriebe stehen vor dem Aus und die Bundesregierung liefert ein Possenspiel. Wendelin Schmücker, Vorsitzender des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung, macht seinem Unmut Luft: „Seit Jahren fordern wir ein Wolfsmanagement und eine wirksame Gefahrenabwehr. Doch der Bundesregierung sieht zu – das ist einfach nur noch verantwortungslos.“

 

 „Im Ergebnis ist man also nicht weiter als zuvor“, zeigt sich Schmücker enttäuscht. Dabei dränge die Zeit, denn die Zahl der Wolfsangriffe auf Nutztiere sei um 66 Prozent gestiegen. Nahezu 1.700 Tiere wurden 2017 getötet, verletzt oder gelten als vermisst. Anscheinend bestehe kein ernsthaftes Interesse daran, das Wolfsproblem in den Griff zu bekommen.

 

Strategie einer Koexistenz mit Wölfen ist grandios gescheitert!

 

„Die europäische Strategie einer Koexistenz der Weidewirtschaft mit diesem Raubtier ist grandios gescheitert und muss neu diskutiert werden“ Eines der Probleme: Gerade dort, wo Schafherden üblicherweise weiden, etwa auf langgezogenen Deichen, Naturflächen oder in Mittelgebirgen, lassen sich die Tiere nicht effektiv schützen und fallen angreifenden Wolfsrudeln zur Beute.“

 

Gesetzliche Schutzmaßnahmen haben versagt

 

Doch auch gut geschützte Herden sind nicht sicher: Selbst in Gegenwart von Herdenschutzhunden greifen Wölfe an – und das immer häufiger auch am Tag. Noch beunruhigender ist die Tatsache, dass die Anwesenheit von Menschen, die Nähe von Straßen und Siedlungen, sie nicht mehr abschreckt. Intelligent, wie sie sind, haben die Wölfe „gelernt“, dass sie privilegiert sind und ihre Attacken folgenlos bleiben. Hier in Deutschland glaubt man diese Problematik durch höhere Zäune, Herdenschutzhunde oder durch Flatterband begegnen zu können während man die Wolfsgehege mit drei Meter hohen Zäunen und Überhang sichert. Die Wundertüte Wolf sorgt dagegen immer wieder für Tatsachen und Überraschungen. Während man in Frankreich das „Wolfsmanagement“ für gescheitert erklärt hat verlangt man von den Tierhaltern ein hoffnungsloses Wettrüsten gegen Wölfe.

 

„Problembewusstsein kaum vorhanden“

 

Wenn Politiker sich bei ihren Vorschlägen auf „Problemtiere“, Mischlinge und Entschädigungen konzentrieren: „Das geht an der Realität vorbei und wird der Dimension, die das Problem inzwischen angenommen hat, nicht im Mindesten gerecht.“ In Wirklichkeit sei es so, dass allein in Brandenburg mehr Wölfe leben als in Schweden, das längst eine Obergrenze eingeführt hat.

 

An einer Regulierung führt nach Ansicht der Weidetierhalter kein Weg vorbei. Ein guter Ansatz sei das Raumplanungskonzept des Deutschen Jagdverbandes (DJV), wonach in urbanen Gebieten  oder bei Weidetierhaltung keine territorialen Wolfsrudel mehr geduldet werden sollten. Schmücker warnt: „Ohne Regulierung wird die Anzahl in den nächsten fünf Jahren auf fünfeinhalbtausend Wölfe in die Höhe schnellen – dann gerät die Situation außer Kontrolle. Die Politik muss endlich handeln und die nichtregulierte, experimentelle Raubtieransiedlung beenden!“

 

 

Die FDS UG hat die Ankündigung von Bundesumweltministerin Svenja Schulze zum erleichterten Wolfsabschuss als " Täuschungsmanöver" zurückgewiesen. Eine Ähnliche Regelung gelte seit einem Jahr schon in Brandenburg, ohne dass bisher auch nur ein Wolf geschossen  wurde, bemängelt Wendelin Schmücker, Berufsschäfer aus Winsen und  Vorsitzender des Förderverins der Deutschen Schafhaltung e.V. und erneuerte die Forderung  nach Ausweisung von wolfsfreien Zonen zum Schutz der Weidetierhaltung im Land.

 

„Der Vorschlag der Ministerin heißt doch im Umkehrschluss, die Weidetierhalter müssen erstmal teure Zäune bauen, von denen inzwischen sogar Frau Ministerin Schulze weiß, dass sie nichts bringen", kritisiert die FDS UG: "Und dann müssen wir hilflos zuschauen, wie die Wölfe mehrfach unsere Weidetiere reißen und bei lebendigem Leib auffressen. Erst danach können wir einen Antrag auf Abschuss stellen, der von den Naturschutzbehörden vielleicht genehmigt wird.

 

Statt den betroffenen Menschen und Tieren weiterhin Sand in die Augen zu streuen, sollte  Frau Schulze das tun, was ihre Aufgabe als Bundesumweltministerin ist. Denn mit der Ausbreitung der Wölfe wird der Fortbestand unzähliger wertvoller Biotope mit seltenen Pflanzen, Insekten und Vögeln vorangetrieben.

 

In den großen Managementplänen der LCIE für die EU-Kommission für die Wiederbesiedlung Europas mit Wölfen sind wolfsfreie Zonen vorgesehen.               

 

Es ist dringend an der Zeit, diese auch umzusetzen.

 

    https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfsmanagement

 

Viele Nutztierhalter sehen sich in Folge der immer größer werdenden Wolfspopulation

 

und der dadurch signifikant zunehmenden Nutzungskonflikte gezwungen, die bisherige Weidetierhaltung aufzugeben.

 

(Die der Landbevölkerung von den Grünen übergestülpte Wolfspolitik ist eine politische Mogelpackung, weil man uns damit allein im Regen stehen lässt.)

 

Viele Berufsschäfer sind heute schon in ihrer wirtschaftlichen Existenz gefährdet. Manche waren schon gezwungen aufzugeben. Das im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verankerte Grundrecht auf Schutz des Eigentums wurde durch verfassungswidrige Vorschriften untergraben. Die Ausgleichszahlungen sind keine echte Entschädigung. Die emotionale Belastung beim Vorfinden gerissener Tiere, die zum Teil noch leben, schwer verletzt auf den Weiden stehen oder liegen, das entsetzliche Tier leid durch Wolfsangriffe, dass wir mit ansehen müssen, kann mit Geld nicht wieder gut gemacht werden. Auch verhindern Ausgleichszahlungen nicht die Zerstörung der Existenzen, da wir die oftmals weitreichenden Folgeschäden allein tragen müssen.   

 

Wir werden es nicht tolerieren, mit den Wolf gemeinsam in unseren Nutzungszonen Tür an Tür leben zu müssen, er gehört nicht zu unserem Leben und Alltag dazu, auch wenn einige verstörte Politiker da andere Meinungen zum Thema Menschenwürde und Menschenrechte haben, lassen wir uns von solchen nicht weiter vordiktieren, wie wir im ländlichen Raum zu leben haben.

 

Wenn wir gleiches Recht für Alle fordern würden, sollten auch Wölfe in den Stadtparks und in der Stadt umherlaufen.

 

Die Bundesregierung und die Landesregierungen propagieren zwar die artgerechte und landschaftspflegerisch wertvolle Weidetierhaltung in Deutschland. Trotzdem wurde die Wiederbesiedlung mit Wölfen ohne vorherige Umweltverträglichkeitsprüfung von vielen befürwortet und man vertraute ahnungslos auf die sogenannten Herdenschutzmaßnahmen, die flächendeckend nicht finanzierbar wären und keinen nachhaltigen Schutz darstellen. 

 

Um die Weidetierhaltung zu erhalten, müssen sie den Umgang mit den Wölfen in Deutschland ernsthaft in der Funktion und Tauglichkeit auf den Prüfstand stellen, das bedeutet, das Wolfsmanagement grundlegend neu und effektiv strukturieren, so dass in Gebieten mit Weidetierhaltung keine Wölfe geduldet werden.  

 

Die Entschädigungspraxis nach Nutztierrissen sowie die Regularien zur staatlichen Kostenübernahme der uns aufgezwungenen fragwürdigen Präventionsmaßnahmen müssen reformiert und vereinheitlicht werden. Nur dann ist die Weidetierhaltung in Deutschland wirtschaftlich noch möglich und zukunftsfähig. Wenn stattdessen unsere Weidetierhaltung kapitulierend aufgegeben wird, wird das einige Politiker ihren Posten kosten, die für diesen

 

Kulturbetrug die volle Verantwortung tragen.

 

Wir fordern Sie auf Ihre Pflichte zu erfüllen:

 

1) Freilandexperiment:

 

Es ist zu prüfen, ob eine ungehinderte Ausbreitung eines Großraubtieres in eng besiedelter Kulturlandschaft mit dem Grundgesetz überhaupt vereinbar wäre. Zu den Grundrechten gehört die freie Wahl des Aufenthalts nicht nur in den Städten, sondern auch im ländlichen Raum, sowie der Schutz des Eigentums.

 

Die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit eine der wichtigsten Aufgaben des Staates. Sie umfasst die Unversehrtheit aller Rechte und Rechtsgüter des Bürgers.  https://www.juraforum.de/lexikon/oeffentliche-sicherheit 

 

Zu prüfen ist auch, ob es auch einen Bestandsschutz für Tierhalter gibt, die wegen wiederholten Übergriffen auf ihre Tiere aufgeben müssen, weil sie der psychischen Belastung nicht mehr gewachsen sind.

 

Wölfe sind seit mehr als hundertfünfzig Jahren nicht mehr Teil unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt. Dieses Ökosystem war vorher (ohne Wolf) stabil und zeigte gerade in der Weidetierwirtschaft eine deutlichere Artenvielfalt, als in den heutigen umstrittenen Wolfshabitaten. Die rechtswidrig versäumte Umweltverträglichkeits-prüfung ist nachholend durchzuführen.

 

http://www.gesetze-im-internet.de/uvpg/BJNR102050990.html#BJNR102050990BJNG000703116

 

Wir stellen fest: Entgegen den Versprechungen praxisferner Naturideologen sind heute massive Störungen zu beklagen! Die von den Wolfs-Lobbyisten propagierten günstigen ökologischen Effekte sind schon lange widerlegt, dennoch werden diese Falschinformationen von den Lobbyisten immer noch als „heilige Bibel“ gepredigt.

 

Z. B.:        

 

1. David L. Mech: Die kaskadische Pyramide. In der Nahrungspyramide kann auch eine reguläre Bejagung von Pflanzenfressern eine trophische Kaskade bewirken,       in deren Folge keine oder weniger Verbissschäden an jungen Bäumen entstehen. 

 

Die Schalenwildbestände können durch geregelte Jagd reguliert werden, so dass     es nicht zu viele wildlebende Huftiere werden, damit die Vegetation sich optimal entwickeln kann (= Kaskadeneffekt). Für das Ökosystem entstehen keine Vorteile, wenn die Wölfe die Waldtiere bei lebendigem Leibe fressen. Sie vollbringen auch keine Wunder an der Natur. Die Vegetation gedeiht besser, wenn nicht zu viele wildlebende Huftiere ihren Nahrungsbedarf stillen müssen, aber die Beweidung an sich ist ein wichtiger Faktor für die Entstehung und Erhaltung von Artenvielfalt im Ökosystem Wald ebenso wie in den offenen Landschaften. Den Wölfen fällt es gleichgültig, wenn sie von einer Pflanzenfresser-Spezies zu viele Tiere erbeuten    und auf diese Weise die Biozönose aus dem Gleichgewicht bringen. Eine bewusste sinnvolle Regulierung der Wildbestände bei Erhaltung eines stabilen biologischen Gleichgewichts kann nur der Mensch leisten.   

https://de.wikipedia.org/wiki/Nahrungspyramide

 

2. Der Wolf frisst nur Rehe und Kleintiere (NABU Märchen Nr.1)

    Warum werden Hundebesitzer bestraft, wenn sie zulassen, dass ihre Hunde       

    Rehe reißen? Die Hunde erfüllen die gleiche ökologische Funktion.

 

3. Wissenschaftlich haltbare Untersuchungsergebnisse zum ökologischen Nutzen   

    von Wölfen in Kulturlandschaften wird es in dem Freilandexperiment nie geben.

 

2) IUCN – Eurasische Metapopulation und unsere Baltische Population

 

Nach den Guidelines for Population Management Plans for Large Carnivores (LCIE 2008) sind bei einem genetischen Austausch mit anderen Populationen für den günstigen Erhaltungszustand 250 erwachsene Tiere erforderlich. Dieser Austausch ist durch das Wanderverhalten der Wölfe gewährleistet und vom Wolfsmonitoring nachgewiesen.

 

Seite 19: "For classifications based on criteria D the appropriate downgrading would imply that if a population has sufficient connectivity to allow enough immigrants to have a demographic impact there would in principle only need to be more than 250 mature individuals in the population for it to be of “least concern”."

 

http://ec.europa.eu/environment/nature/conservation/species/carnivores/pdf/guidelines_for_population_level_management.pdf?fbclid=IwAR1HHNsLGXADLcZH8wqQzlHX-mvZI9kqhwhXd0s2rLHi-UCPVZIJWofOIVM

 

Es ist nicht korrekt, wie es heute praktiziert wird, nur an der Reproduktion beteiligte Elterntiere zu zählen. Die zweijährigen Wölfe, die noch beim Herkunftsrudel leben, sind auch schon geschlechtsreife Tiere. Durchziehende Einzelwölfe ebenfalls, auch sie müssen mitgezählt werden. Davon, dass nur standorttreue reproduzierende Paare gezählt werden, steht in den Vorgaben der EU-Kommission nichts.

 
Außerdem belegen neuere Forschungen, dass die Wolfsbestände in Westpolen und Deutschland entgegen bisherigen Annahmen weder eine eigenständige Population bilden noch isoliert sind. Vielmehr stellen sie lediglich den nach Westen verlagerten Westrand der deutlich größeren Baltischen Population dar, die aus Tausenden von Wölfen besteht und sich weit oberhalb des günstigen Erhaltungszustands befindet. 

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Wolf#Bestand_in_Europa

 

https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs10592-013-0446-2#page-1 

 

Für den derzeitigen Schutzstatus „streng geschützt“ gibt es keine Begründung.

 

Der Anhang IV der FFH-Richtlinie ist nur für vom Aussterben bedrohte Tierarten vorgesehen. Für den Eurasischen Wolf, für die Baltische Population und auch die   sog. Mitteleuropäische Flachlandpopulation, die lediglich eine Subpopulation der Baltischen ist, besteht keinerlei Gefährdung. Es handelt sich um eine lebensfähige Population im günstigen Erhaltungszustand. Somit gehören die Wölfe in den Anhang V der FFH-Richtlinie in die Liste der geschützten Arten, bei denen Bestandregulierung durch kontrollierte Bejagung unter Berücksichtigung des Erhaltungszustands möglich ist. Das heutige Wolfsmanagement ist durch ein echtes jagdliches Wildtiermanagement zu ersetzen.

 

Die jährliche Wachstumsrate der Wolfspopulation beträgt trotz überfahrener Wölfe circa 30 bis 33 %. Das ergibt eine Verdopplungszeit von 3 Jahren. Alle überzähligen Wölfe müssen von den Jagdausübungsberechtigten letal entnommen werden und zwar vorzugsweise an den Weidegebieten auf der Grundlage der vom Monitoring vorgegebenen Zahlen.

 

Unsere Tiere sind fühlende Wesen, die Angst, Kummer und Schmerzen erleben.

 

Wir Weidetierhalter wollen unseren Tieren ein angstfreies Leben ermöglichen

 

und eine gesunderhaltende erholsame Weidezeit auch in der Nacht gewährleisten. 

 

Wir selbst leiden unter der Ungewissheit, morgens nicht mehr alles so vorzufinden,
wie wir es abends verlassen haben.

Lassen Sie uns bitte (JETZT) darüber zusammen mit kompetenten Fachleuten sprechen, wie wir sachlich eine gemeinsame Lösung ohne weiteres Wunschdenken einer weltfremden Wolfspolitik erarbeiten können, bevor es tatsächlich zu spät ist.

 

Nehmen Sie endlich das Heft des Handelns in die Hand, ohne weiter wegzuschauen und einen fortdauernden Rechtsbruch zu betreiben!

 

Mit verbleibenden Grüßen

 

Wendelin Schmücker

Geschäftsführer

 

 

 

 

 


Landbewohner und Weidetierhalter fordern von Politik wirksame Gefahrenabwehr

Nach Ansicht der Betroffenen droht die Situation bei weiterer Untätigkeit völlig aus dem Ruder zu laufen. Denn seit der Jahrtausendwende, als erstmals „zugewanderte“ Wölfe gesichtet wurden, ist deren Zahl auf eintausend in die Höhe geschnellt – mit dramatischen Folgen für die Weidetierhalter, die um ihre Existenzen bangen. Bei weiterer uneingeschränkter Vermehrung würde sich die Anzahl binnen fünf Jahren verfünffachen – ungeachtet dessen, dass es in einigen Regionen Deutschlands bereits jetzt die weltweit höchste Populationsdichte bei Wölfen gibt.

 

„Wolfs- und Weidetierschutz gehen nicht zusammen“

 

„Obwohl die Umweltministerkonferenz als zuständiges Fachgremium der Weidetierhaltung einen hohen Stellenwert einräumt, halten die Vertreter aus Bund und Ländern parallel an der Ausbreitung von gefährlichen Wolfsrudeln in menschlich geprägten Kulturlandschaften fest“, erklärt Wendelin Schmücker, Vorsitzender des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung und Organisator der Demonstration. „Es sind jedoch zwei Dinge, die einfach nicht zusammengehen. Alle Warnungen von international anerkannten Wolfsforschern werden dabei ignoriert.“

 

Zum Schutz der landwirtschaftlichen Nutztiere fordern die Schäfer ein effektives Wolfsmanagement: Um den Schaden bei den Weidetierhaltern zu begrenzen, müsse es Schutzjagden nach dem Vorbild Schwedens geben. Für Wölfe seien parallel geeignete Habitate auszuweisen, etwa Nationalparks und Naturschutzgebiete, in denen sie ungestört leben dürften. Die Alternative wäre eine zunehmende „Kasernierung“ der Landschaft durch immer massivere Wolfschutzzäune – was jedoch kaum den Vorstellungen und Wünschen der Bevölkerung entsprechen dürfte.


Demonstration gegen Wölfe: Landbewohner und Weidetierhalter fordern von Politik wirksame Gefahrenabwehr!


 Entschließung des Bundesrates zum Umgang mit dem Wolf am 19.10.2018.

 Antrag der Länder Niedersachsen, Brandenburg, Sachsen im Bundesrat!

 Der Antrag ist eine Katastrophe für alle Weidetierhalter!

 

Damit wird nun der Weidetierhaltung ihr Grab geschaufelt.

 

Unsere Politik wird seit 20 Jahren mit amtlichen Wolfslügen ferngesteuert. Neues Wolfswissen ist in der Politik leider sehr unbekannt.

 

Z.B.: Unter Punkt 5 spricht der Antrag von der ZEP Population - Das ist nun eine von der Politik faktische Anerkennung der ZEP, welche es real aber gar nicht gibt und nur dem "verrückten" Leitgedanken der Lupoinen entspringt, damit sie nicht arbeitslos werden. Prof. Pfannenstiel, Prof. Herzog und Polen haben es ja klipp und klar festgestellt, dass diese ZEP ein blanker Nonsens ist.

 Richtig ist, dass wir eine Eurasische-baltische Metapopulation mit nahezu 100.000 Wölfe haben, welche in keinster Weise gefährdet sind und damit richtigerweise überall in Anhang 5 stehen sollte, damit sie jagdlich gemanagt werden kann.

 

Diese ZEP, welche die Politik: Niedersachsen, Sachsen und Brandenburg aber hiermit anerkennt, benötigt dann laut IUCN Brutto = 1000. adulte Tiere.  

Deren Gedanken weiterfolgend, würde das dann bedeuten:

 Wir haben gerade mal max. 1500 Wölfe Netto und Brutto sollen es nach BfN angeblich nur 150 Wölfe sein.

 

Würde Polen nun seine Bestandszahlen in dieser deutsch polnischen ZEP Idee mit hinzuzählen, dann rücken wir zwar eine Kommastelle weiter vor, aber das wäre immer noch fernab der von IUCNgeforderten Netto Bestandszahl von 1000 adulten Wölfen (Gesunder Erhaltungszustand).

 

Die Politische Forderung zum deutsch polnischen Gemeinschaftsmonitoring ist dann auch wieder ein neues Forschungsprojekt, mit weiterer Steuergeldverschwendung und ehe aus dieser Zweckgemeinschaft neue Erkenntnisse vorliegen, sind die jetzt schon verzweifelten Weidetierhalter, damit wieder viele Jahre untätig auf die Warteschleife gestellt.

 

Im Resümee betrachtet: Die Politik pfeift hier eine PRO Wolf Melodie! 

 Die echte Schäferei und Weidetierhaltung werden jedenfalls mit diesem Antrag zu Grabe getragen. 

 

Diese nun hiermit beantragten Herdenschutz Hund Kompetenzzentren werden dann natürlich auch unter Hoheit der Nabu Leute fallen. Die Weidetierhalter kommen hiermit, also vom Regen in die Traufe!

 

Fazit:

Aber die Wölfe sind schon jetzt hier in Deutschland nach unserer Einschätzung ein ERNSTHAFTS Problem. Sollten jedoch nicht bald Mittel und Wege gefunden werden, droht die Gefahr, dass viele Schäfer ihren Hirtenstab für immer in die Ecke stellen.

Ein Stück Kultur geht damit in Deutschland weiter verloren.

 

 

Neuer Lehrfilm: „Was wir über Wölfe wissen sollten“

Dieser DVD-Videofilm wird bei Schülerinnen und Schülern aller Altersstufen garantiert für rege Diskussionen sorgen: „Was wir über Wölfe wissen sollten“ widmet sich der Rückkehr des Wolfes nach Deutschland, die – von Medien und der öffentlichen Meinung begrüßt und verklärt – die Weidetierhalter vor immer größere Probleme stellt. Produzent des Films, in dem namhafte Wissenschaftler zu Wort kommen, ist die FDS UG.

 

Infolge eines jahrhundertewährenden Vernichtungsfeldzugs gegen das  gefährliche Großraubtier galt Deutschland seit Mitte des 19. Jahrhunderts als „wolfsfrei“. Kurz vor der Jahrtausendwende kehrte der Wolf jedoch nach Deutschland zurück – allerdings unter neuen Prämissen. Wölfe stehen nun unter Naturschutz und genießen als „besonders geschützte Art“ sogar den höchsten Schutzstatus nach dem Bundesnaturschutzgesetz. Wer Wölfe abwehrt und dabei verletzt oder tötet, dem drohen hohe Geldbußen oder bis zu fünf Jahren Freiheitsentzug.

 

„Scheuer Wolf“ – nichts weiter als eine Legende

 

Seit 1998 das erste Wolfsexemplar in der Lausitz gesichtet wurde, hat sich ihre Zahl rasant vermehrt. Auf über tausend Wölfe ist der Wolfsbestand inzwischen angewachsen, der vor allem in Ost- und Norddeutschland „zuhause“ ist. Mit weitreichenden und teils dramatischen Folgen für die Menschen, die im ländlichen Raum leben. Betroffen sind insbesondere Weidetierhalter, die einen wichtigen Beitrag zur Pflege der Kulturlandschaften leisten: Sie erleiden herbe wirtschaftliche Verluste, so dass viele von ihnen sogar um ihre Existenz bangen müssen.

 

Tierschützer und politisch Verantwortliche verweisen gern darauf, dass der Wolf scheu sei und keine Gefahr darstelle. Weidetierhalter machen andere Erfahrungen: „Wölfe sind nicht scheu. Sie kommen bei Tag und bei Nacht – das ist traurige Realität“, sagt etwa Wendelin Schmücker, ein Schäfer aus Winsen (Luhe). „Selbst in Gegenwart von Schutzhunden greifen Wölfe an. Noch beunruhigender ist, dass die Anwesenheit von Menschen sie nicht mehr abschreckt. Wölfe haben ‚gelernt‘, dass sie privilegiert sind und ihre Attacken folgenlos bleiben.“

 

Mit ihrer tiefgründigen und facettenreichen Dokumentation „Was wir über Wölfe wissen sollten“ haben sich die Schäfer zum Ziel gesetzt, für Aufklärung zu sorgen: Der Verklärung setzen sie „erlebte“ Fakten entgegen – und die Einschätzung von Wolfsexperten. DVD-Video Stereo, Format 16:9, PAL, Länge – eine Unterrichtsstunde: 45 Minuten. ISBN: 978-3-9819509-1-5.

 

Über die FDS UG

 

Die FDS UG, gegründet im Jahr 2017, produziert und vermarktet Artikel, die der Aufklärung der Öffentlichkeit über die Leistungen der Schafhaltung und der Schäferfamilien dienen. Teile ihrer Erlöse spendet die FDS UG dem Förderverein der Deutschen Schafhaltung e.V. Dieser wiederum unterstützt Schäfer, die aufgrund von Wolfsattacken unverschuldet in finanzielle Not geraten sind.

 

Wolfsattacken: Schäfer sehen Bewaffnung als letzte Option – weil der Staat versagt

Winsen, 30. August 2018. Weil die Wolfsschäden an ihren Herden immer dramatischere Ausmaße annehmen, ließen die Berufsschäfer in Deutschland nichts unversucht, um die politischen Entscheidungsträger zur Abkehr von ihrer „Pro-Wolf-Haltung“ zu bewegen. Doch alle Gespräche, Memoranden und Aktionen erwiesen sich bisher als wirkungslos. In der Selbstbewaffnung sehen einige von ihnen nun die letzte Chance für einen effektiven Herdenschutz – einer davon ist Wendelin Schmücker, Schäfer aus Winsen an der Luhe in Niedersachsen.

 

„Wir fühlen uns vom Staat im Stich gelassen – viele weidewirtschaftliche Betriebe stehen inzwischen vor dem Aus“, erklärt Wendelin Schmücker. Beim Landkreis Harburg hat er beantragt, dass er eine Waffe erwerben, mit sich führen und gegen Wölfe einsetzen darf. „Ich bin nicht mehr bereit, tatenlos zuzuschauen. Nur durch den Einsatz von Waffen wird der Wolf lernen, dass Weidetiere unter menschlichem Schutz stehen – und dass es besser für ihn ist, Abstand zu halten.“

 

„Schafe leben in ständiger Angst“

 

Ein Problem bei den Wolfsattacken seien nicht nur die sichtbaren Schäden in Form von Wolfsriss: „Nach einem Wolfsübergriff ist eine Herde lange traumatisiert. Bei jeder Kleinigkeit schrecken die Tiere auf – sie haben panische Angst, und in der Nacht brechen sie nicht selten aus. Der Stress und die Unruhe führen zu weniger Lammgeburten und einer geringeren Gewichtszunahme. Hieraus resultiert im Wesentlichen die Existenzbedrohung für die Weidewirtschaft.“

 

Den formellen Waffenschein-Antrag wird Schmücker noch in dieser Woche stellen, und viele andere Schäfer könnten seinem Beispiel folgen. Schüsse sollen dabei in erster Linie Wölfe vergrämen, die sich den Weidetierbeständen bis auf wenige hundert Metern nähern. Nach wir vor sieht Schmücker jedoch den Staat in der Pflicht: „Die Planung und Organisation effizienter Vergrämungsmaßnahmen steht hier an erster Stelle – bis hin zur letalen Entnahme von Wölfen.“